Ambulantes Hospiz Mülheim a. d. Ruhr e.V.

Leben in Würde bis zuletzt

Begleitung von Schwerstkranken, Sterbenden und Trauernden

 

 

 

 

Verein Ambulantes Hospiz Mülheim unterstützt mit 3.000 Euro den ASB-Wünschewagen

 
Bei der Scheckübergabe (von links): Ines Jungmann (Hospizverein), Nazan Aynur (ASB), sowie Michaela Menne und Karin Watermann (Hospizverein). Vorne: Amelie Hecker (Projektassistentin Wünschewagen). Foto: ASB Ruhr
Bei der Scheckübergabe (von links): Ines Jungmann und Nazan Aynur (ASB), sowie Michaela Menne und Karin Watermann (Hospizverein). Vorne: Amelie Hecker (Projektassistentin Wünschewagen). Foto: ASB Ruhr 

Essen: ASB Ruhr |

Letzte Wünsche wagen

Ein Besuch beim Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) in Essen.

Wünschewagen1

Am 30.09.2015 machten wir uns gespannt auf den Weg nach Essen, um Näheres über den „Wünschewagen“ des ASB (Regionalverband Ruhr)  zu erfahren.

Frau Nazan Aynur, Projektleiterin, und Frau Ines Jungmann, Wunsch-koordinatorin, beide im Einsatz rund um den Wünschewagen, begrüßten und empfingen uns herzlich.

Seit September 2014 ist der Wünschewagen des ASB nach niederländischem Vorbild als z.Zt. einziger in NRW im Einsatz.

Ralph Steiner (Vorstandsmitglied des ASB) initiierte nach einem Tel Aviv Besuch, wo er die dortige „Wish Ambulance“ kennenlernte, und weiteren Erfahrungshilfen aus Rotterdam (Stichting Ambulance Wens), den Essener Wünschewagen.

„Mit dem Wünschewagen letzte Wünsche wagen“ lautet das Motto des Essener ASB. Dahinter steht die Idee, Menschen in der letzten Lebensphase einen sehnlichen Wunsch zu erfüllen, der sonst aufgrund fehlender Mobilität oder Transportunfähigkeit nicht realisierbar wäre.

 

In der Zeit von Februar bis zum Dezember 2015 haben 7 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen an der 40-stündigen Schulung "Basiscurriculum Palliative Praxis" teilgenommen.

Führung über den Mülheimer Hauptfriedhof

 

Zu einem Rundgang über den Mülheimer Hauptfriedhof trafen sich im September 2015 ehrenamtliche MitarbeiterInnen des Ambulanten Hospizes Mülheim. Herr Wolfgang Rosenberger, Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung, informierte sowohl über die Geschichte des Friedhofes als auch über die dortigen Bestattungsmöglichkeiten.Hauptfriedhof Gruppe

Rund um Kirchen fand und findet man „Kirchhöfe“ mit Grabstätten für die Verstorbenen der Gemeinde. Mit wachsender Bevölkerung und damit zunehmendem Platzmangel dezentralisierte man die „Friedhöfe“ an die Ränder der Orte.

Nachdem der Altstadtfriedhof zu klein geworden war, schrieb die Stadt MH im Jahre 1915 einen öffentlichen Wettbewerb zur Anlage eines neuen Friedhofs aus. 70 Bewerber reichten ihre Entwürfe ein.

Der Siegerentwurf „Den Toten zur Ruh – den Lebenden zur Erholung“ (Inschrift im Bogen des Haupteingangs) des Mülheimer Architekten Theodor Suhnel und der Entwurf „Grünumhegt“ der zweitplatzierten Landschaftsarchitekten Friedrich Bauer und Walter Günther aus Magdeburg wurden vereinigt und als Teil I realisiert.

 

Auch in diesem Jahr hatte der Vorstand die Ehrenamtlichen zu einer Fortbildungsveranstaltung in die Malteser Kommende in Ehreshoven eingeladen. Die Veranstaltung fand vom 1. bis zum 3. Mai statt und stand unter dem Arbeitstitel: 

„Achtsamkeit als Haltung und Fähigkeit in der Begleitung von Menschen mit Demenz und in der Sterbebegleitung „. 

Es machten sich insgesamt 23 Ehrenamtliche gut gelaunt und in froher Erwartung auf den Weg. Die meisten von ihnen kannten die Malteser Begegnungsstätte bereits von früheren Tagungen und wussten, dass nicht nur Arbeit auf sie wartete, sondern auch gute persönliche Gespräche und ein anregendes Ambiente zum Wohlfühlen. Auch das herrliche Frühlingswetter trug zu der guten Stimmung bei. 

Ehreshoven-2015-1

In Ehreshoven angekommen bot eine windgeschützte Sitzecke im Innenhof Gelegenheit,   Kaffee und Kuchen bei strahlendem Sonnenschein draußen zu genießen. Die Sportlichen in der Runde nutzten die Zeit für einen Spaziergang.