Ambulantes Hospiz Mülheim a. d. Ruhr e.V.

Leben in Würde bis zuletzt

Begleitung von Schwerstkranken, Sterbenden und Trauernden

 

 

 

 

Wenn das Leid, das wir tragen, den Weg weist

Zwei Jahre lang haben Anne und Nikolaus Schneider mit ihrer Tochter Meike um Heilung und Leben gekämpft, gehofft und gebetet.
Am 3. Februar 2OO5 starb Meike Schneider im Alter von 22 Jahren
an Leukämie. Wenn wir miterleben und miterleiden, wie ein geliebter Mensch stirbt, führt uns das häufig an die Grenzen unseres
Gottvertrauens. Enttäuschte Hoffnung, unerhörte Gebete und die
Erfahrungen von Gottesferne stellen plötzlich unsere Glaubensantworten infrage. Doch Glauben ist mehr als ein demütiges "Ja und
Amen" zu Gottes Wegen. Eine lebendige Gottesbeziehung hält es
aus, dass wir fragen und zweifeln, dass wir zittern, weinen und
kämpfen! Gottvertrauen und Auferstehungshoffnung nehmen
unserer Todeserfahrung nicht den Stachel. Sterben tut weh, und
die Fragen nach Gottes Liebe und Gottes Allmacht bleiben offen.
Dieses Buch will trösten und die Erfahrungen weitergeben: Gott ist
bei uns - gerade auch in den Todesnächten unseres Lebens. Das
Sterben eines geliebten Menschen kann für uns zu einem Lichtstrahl
von Gottes neuem Tag werden.


Anne und Nikolaus Schneider

Verlag: neukirchener aussaat
ISBN: 978-3-7615-5728-0

Ich will mein Leben tanzen

Wie merkt man, dass man Leukämie hat? Meike Schneider
ist 20. Sie fühlt sich schlapp und ist sehr blass um die Nase.
Stress, lautet die Eigendiagnose kurz vor einer Prüfung.
Schlafen, Tee und Paracetamol helfen nicht. Als sie beim
Zähneputzen umkippt, holt die Mitbewohnerin den Notarzt.
Im Krankenhaus wird klar: Es ist Leukämie. Warum gerade
sie? Heißt das, andere hätten es mehrverdient? Die Theologie-
studentin glaubt nicht, dass Gott die Menschen durch Leid
erziehen will. Sie liebt diese Welt und das Leben, sie kämpft
um dieses Leben. Aber nach anderthalbJahren Chemotherapie
bricht der Krebs erneut aus. Ein Knochenmarkspender wird
gefunden. Alles sieht gut aus. Kurz nach Weihnachten 2OO4
erneut ein Rückfall. Meike betet zu Gott und kämpft.
Am 3. Februar 2OO5 stirbt sie.



Verlag: neukirchener aussaat
ISBN 978-3-761 5-57 1 4-3

Was in zwei Koffer paßt

Warum entschließt sich eine junge Frau ins Kloster zu gehen?

Wahrscheinlich ist die Frage, warum man in ein Kloster eintritt,
genauso schwer zu beantworten, wie die Frage, warum man sich in
einen bestimmten Menschen verliebt und nicht in einen anderen,
der vielleicht klüger, hübscher, reicher oder sonst wie besser ist.
Vielleicht ist es die Faszination des "alternativen Lebens" die Rückzugsmöglichkeit,
der Wunsch, etwas zu entdecken, das man nicht
einfach so wegwischen kann, die Suche nach dem Grund des Daseins,
 nach etwas, das bleibt, der Kampf gegen die Auslöschung der
eigenen Existenz."

Ein ganz besonderes Buch über fast zwölf Jahre im Kloster und
das Leben danach. Über Treue zum eigenen Lebensweg - und
das Glück, das man ebensowenig verpassen darf wie diese wahre
Geschichte.


Goldmann Verlag
ISBN 978-3442-15511-8 WG 2116



Letzte Lieder

Stefan Weiller besucht Sterbende. Er spricht mit ihnen über das Leben, das Sterben – und über die Musik, die sie in ihrem Leben und an dessen Ende bewegt hat. Die Geschichten, die Weiller aufschreibt, und die Lieder, die er mit seinen Gesprächspartnern hört, sind so vielfältig wie unsere Gesellschaft. Sie zeugen von Lebensfreude, aber auch von der Angst vorm Sterben – und offen-baren, dass die letzte Lebensphase nicht immer nur Trauer, Stille und Krankheit, sondern auch Zuversicht, Liebe und Menschlichkeit bedeutet.

Verlag: Edel Germany

ISBN: 978-3841905178

Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster

Die Autorin:

Lebt als freie Autorin und Übersetzerin in Berlin. Susann Pásztor hat selbst eine Ausbildung zur Sterbebegleiterin gemacht und ist seit mehreren Jahren ehrenamtlich tätig.

Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster... damit die Seele hinausfliegen kann. Genau das macht Fred, wenige Minuten nach Klaras Tod. Fred Wiener, alleinerziehender Vater von Phil. Fred ist ehrenamtlicher Sterbebegleiter. Ein Anfänger, Klara ist sein erster Fall. Krebs im Endstadium. Sie ist 60 Jahre alt, hat sich zurückgezogen, will ihre Gefühle auf keinen Fall mit jemandem teilen. Schon gar nicht mit einem wie Fred. Auf Sentimentalitäten wie eine Liste, was sie unbedingt noch machen will, hat sie schon mal gar keine Lust. Diese Klara ist schroff, klar, bis hin zur Grenze der Beleidigung und Fred prallt mit seinen guten Absichten immer wieder gegen dieses Bollwerk aus Eigensinn, Stärke und Todesmut. Dritter im Bunde ist Phil, der 13-jährige Sohn von Fred. Er hilft Klara, die eine leidenschaftliche Fotografin war, tausende alter Aufnahmen zu scannen. Die beiden mögen sich, wahren Distanz und sind sich doch unerwartet nah. Bis einer aufsteht und das Fenster öffnet.

Autor: Susann Pásztor

Verlag: Kiepenheuer & Witsch

ISBN-10: 3462048708

ISBN-13: 978-3462048704