Ambulantes Hospiz Mülheim a. d. Ruhr e.V.

Leben in Würde bis zuletzt
Begleitung von Schwerstkranken, Sterbenden und Trauernden

Seminar "Sterbende begleiten lernen"

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des ambulanten Hospizes werden umfassend durch ein Befähigungsseminar (nach dem Celler Modell) auf ihre Aufgabe vorbereitet und weiter durch Supervision, Weiterbildung und monatliche Treffen begleitet.

Die Auseinandersetzung mit der eigenen Sterblichkeit ist die Voraussetzung für eine Sterbebegleitung. Die Teilnehmer lernen in einzelnen Schritten, z.B. - Wahrnehmen, Zuhören, Verstehen - ihre Sinne in der Begleitung zu öffnen und zu schärfen. Außerdem werden Vorträge von Fachleuten über Schmerz- und Ernährungstherapie, Patientenverfügung, Handreichung am Krankenbett, Umgang mit dem Tod und Trauer usw. gehalten, die auch für die in Begleitung stehenden MitarbeiterInnen als Auffrischung oder Fortbildung gedacht sind.

Die Kursleiterinnen Frau Ursula König und Frau Andrea Gutermann sind ausgebildet in der „Schulung von Ehrenamtlichen in der Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen“.

Befähigungs-Seminar zur
"Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen"

In diesem Seminar werden 12 - 14 neue MitarbeiterInnen vorbereitet werden.

 

Seminarort: Hospiz-Büro, Kaiserstraße 30,
45468 Mülheim an der Ruhr

 

Die wesentlichen Inhalte der Seminars:

  • Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit

  • Die acht Schritte des Modells: „Sterbende begleiten lernen“

  • Verbale und nonverbale Kommunikation

  • Kenntnisse über soziale, körperlich, psychische und spirituelle Bedürfnisse der Kranken

Themenabende:

  • Schmerz- und Ernährungstherapie

  • Handreichungen am Krankenbett

  • Patientenverfügung - Vorsorge- und Betreuungsvollmacht –Testament

  • Umgang mit demenziell veränderten Kranken

  • Basale Stimulation

  • Musik in Therapie und Pflege

  • Der Sterbeprozess in seinen verschiedenen Phasen

  • Auseinandersetzung mit Trauer und Trauerrituale

  • Abschiednehmen und Bestattung

Im Anschluss an das Seminar folgt ein Praktikum von ca. 30 Stunden. Das Praktikum wird in Krankenhäusern, in Altenheimen oder in stationären Hospizen absolviert.

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