Ambulantes Hospiz Mülheim a. d. Ruhr e.V.

Leben in Würde bis zuletzt
Begleitung von Schwerstkranken, Sterbenden und Trauernden

Wir begleiten Sie im Krankenhaus

Im Evangelischen Krankenhaus und im St. Marienhospital in Mülheim an der Ruhr

Der Kontakt kommt zustande, wenn der Kranke, Angehörige bzw. Betreuer, Ärzte oder das Pflegepersonal einen Beleitungswunsch äußern.

Unsere Koordinatorin, Frau Guntermann vereinbart dann einen Erstbesuch in Absprache mit dem Patienten am Krankenbett, damit sie den/die BegleiterIn für den Kranken auswählen kann, der/die am besten auf die Wünsche und Bedürfnisse des Kranken und seiner Angehörigen eingehen kann.

Gedanken und Erleben einer Begleiterin am Krankenbett:

"Unsere Gespräche sind meist sehr persönlich. Fast immer geht es um die Biographie des Kranken. Er spricht über seine Lebenssituation, erzählt von seinen Erinnerungen, zeigt vielleicht Fotos."

"Oft genügt es, einfach zu zuhören. Ich erlebe Nöte, Ängste, Traurigkeit, Verzweiflung und Weinen oder auch Verdrängen bis zum Schluss."

"Wir sprechen über die Krankheit, über Religion, über den Tod, manches Mal auch den Wunsch das Leiden/Leben verkürzen zu können oder umgekehrt bestimmte Ereignisse noch erleben zu dürfen."

"Nicht immer sind die Gespräche so intensiv, es geht manchmal um ganz Alltägliches wie Politik oder Sport und wir lachen zusammen."

"Immer wieder staune ich über den Mut und die Stärke der schwerstkranken Menschen."

"Es sind Menschen, die voller Dankbarkeit und Zufriedenheit auf ihr Leben zurückblicken. Nicht vor dem Tod haben sie Angst, mehr davor, wie das Sterben wohl sein wird und sie machen sich Sorgen, wie ihre Angehörigen wohl ohne sie klarkommen werden."

"Die Angehörigen, die wir auf Wunsch auch begleiten, sind oft froh in uns einen "neutralen" Gesprächspartner zu haben, dem sie ihre Sorgen mitteilen können. Schön ist es zu erleben, wie viele Familien in dieser schwierigen Situation zusammenhalten und Probleme gemeinsam bewältigen."

"Die Begegnungen am Krankenbett hinterlassen auch bei mir Spuren und es ist nicht leicht die verschiedenen Krankheitsphasen mit zu erleben, doch die vielen Erfahrungen bereichern mich sehr und ich bin dankbar für das Vertrauen, das mir von dem Kranken und seinen Angehörigen entgegengebracht wird.
Ein großes Geschenk."

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