Ambulantes Hospiz Mülheim a. d. Ruhr e.V.

Leben in Würde bis zuletzt
Begleitung von Schwerstkranken, Sterbenden und Trauernden

20 Jahre Ambulantes Hospiz in Mülheim an der Ruhr

Ein Dankeschön-Fest für unsere ehrenamtlichen Begleiterinnen und Begleiter.

Das Jubiläumsfest begann mit einem Ökumenischen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Barbara, an dem die Ehrenamtlichen des Ambulanten Hospizes und die geladenen Gäste teilnahmen.

Der Gottesdienst wurde von Herrn Pfarrer Manfred von Schwarzenberg, Frau Pfarrerin Klaudia Schmalenbach und Herrn Diakon Reinhard Sprafke gestaltet.

Pfarrer von Schwarzenberg wies in seiner Ansprache auf den Zusammenhang zwischen der Hospizarbeit und dem Motto des Heiligen Jahres „Barmherzig wie der Vater“ hin. Er lobte die Barmherzigkeit in der Hospizarbeit und machte den Beteiligten Mut für ihr weiteres Tun.

Unser besonderer Dank gilt Frau Pfarrerin Schmalenbach für ihre einfühlsamen Grußworte, in dem sie den Ehrenamtlichen dankte, Sie für ihr Tun würdigte und ihnen weiterhin Kraft und Gottes Segen wünschte. Auch mit dem Hinweis, dass am Lebensende geweint werden darf und als Hilfe dafür übergab sie für alle Ehrenamtliche eine große Tüte mit besonders gestalteten Taschentüchern.

Nachdem Gottesdienst versammelten sich alle im Gemeindesaal der Pfarrei St. Barbara.

Wir danken Herrn Oberbürgermeister Ulrich Scholten, der in seinem Grußwort, die Anerkennung unserer Dienste für die Stadt Mülheim an der Ruhr hervorhob.

Herrn Stadtdechanten Pfarrer Michael Janßen danken wir für sein Grußwort, in dem er das Wirken unserer Ehrenamtlichen mit „Engeln auf Erden“ würdigte.

Das herzliche Grußwort des Stiftungs-Direktors des Ev. Krankenhauses  Herrn Nils Krog war Ausdruck der guten Zusammenarbeit mit dem Ev. Krankenhaus und den dazugehörigen Institutionen. Er überreichte uns eine sehr  schönen Orchidee mit dem Hinweis, diese auf die Fensterbank in unseren neuen Büroräumen beim Pflegedienst Palliativ Pflege Ruhr, zu stellen.

Das werden wir gerne tun, da wir Anfang Juni diesen Jahres in die Räumlichkeiten des Pflegedienstes mit einziehen werden, um gemeinschaftlich die hospizliche und palliative Versorgung von Schwerstkranken und Sterbenden in Mülheim zu gewährleisten.

Wir sind sehr dankbar für all die mitfühlenden Worte und Zeichen der Verbundenheit.

Ein spezielles Dankeschön für die Ehrenamtlichen und die Vorstellung ihrer Aufgaben durch die Leiterin Frau Ursula König hat den offiziellen Teil des Festes abgeschlossen.

Danach hat Frau Petra Afonin mit ihrem Theater- und Chanson-Programm „Es ist nie genug“ einen sehr eindrucksvollen Beitrag zu unserem Hospizgedanken,  Leben in Würde bis zuletzt, geboten. Trotz des schweren Themas hat es darin genügend Raum für kabarettistische und heitere Momente gegeben und somit unser 20jähriges Jubiläum rund und unterhaltsam gemacht.

Spende für ASB-Wünschewagen

Verein Ambulantes Hospiz Mülheim unterstützt mit 3.000 Euro den ASB-Wünschewagen

 
Bei der Scheckübergabe (von links): Ines Jungmann (Hospizverein), Nazan Aynur (ASB), sowie Michaela Menne und Karin Watermann (Hospizverein). Vorne: Amelie Hecker (Projektassistentin Wünschewagen). Foto: ASB Ruhr
Bei der Scheckübergabe (von links): Ines Jungmann und Nazan Aynur (ASB), sowie Michaela Menne und Karin Watermann (Hospizverein). Vorne: Amelie Hecker (Projektassistentin Wünschewagen). Foto: ASB Ruhr 

Essen: ASB Ruhr |

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Schulung Palliative Praxis

In der Zeit von Februar bis zum Dezember 2015 haben 7 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen an der 40-stündigen Schulung "Basiscurriculum Palliative Praxis" teilgenommen.

Wir sind umgezogen

Das Büro des Ambulanten Hospizes befindet sich jetzt im Hagdorn 27-29. Wir sind unter der gleichen Telefonnummer und E-Mail-Adresse zu erreichen.

Befähigungskurs 2015/2016

Ab November 2015 bieten wir Interessierten, die sich der Begleitung von Schwerstkranken, Sterbenden und deren Angehörigen im Sinne der Hospizidee widmen wollen, ein Vorbereitungsseminar an.

Am Beginn des Seminars steht  die  Auseinandersetzung mit eigenen Verlusten und der eigenen Sterblichkeit, da dies die Grundvoraussetzung ist, um sich Menschen in schwerer Krankheit und in der Sterbephase liebevoll und vorurteilsfrei zu wenden zu können.

Ferner werden Theorie und Praxis der Wahrnehmung, des Zuhörens und des Verstehens erarbeitet und erprobt. Erfahrungen der eigenen Hilflosigkeit und der Notwendigkeit Menschen und Dinge loslassen zu müssen, gehören ebenso zum Seminarinhalt wie die Abklärung der eigenen Grenzen und die Beschäftigung mit den persönlichen Kraftquellen.

 Das Ziel dieses Seminars ist es, den Teilnehmern Rüstzeug für eine mitfühlende und mitmenschliche Begleitung von Schwerstkranken, Sterbenden und deren Angehörigen zu vermitteln, die dem Leben auch im Sterben einen Sinn gibt.

Männer sind besonders erwünscht.

Nähere Informationen zu den Inhalten des Seminars finden Sie unter der Rubrik: Angebote-Vorbereitung.

 

Interessierte melden sich bitte telefonisch oder per Mail bis Ende September 2015.

 

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